Gema sprengen

Cycle orderlies under fire

Auch wenn man denkt zu diesem Thema schon alles 1000mal gehört zu haben, es schadet nicht zu lesen, was Tim Renner hier schreibt: Ein erneutes Bewerbungsschreiben zur noch unausgeschriebenen Stelle als Sprengmeister (im Motorblog). 

Wer in erster Linie die alten Werke schützen will, kann kein Interesse daran haben, bezüglich neuer Technologien irgendwelche Experimente einzugehen. Stattdessen muss man dafür sorgen, dass alte Vergütungsformen möglichst lange erhalten bleiben. Wer sein Werk aber erstmal etablieren muss, ist darauf angewiesen, sowohl kommuniziert, als auch vergütet zu werden. Bedauerlicherweise hat der Newcomer innerhalb der GEMA aber keine Stimme. Um den Verein mit lenken zu können, muss man Umsätze haben, die einen zum Vollmitglied machen. Dazu sind aber Einigungen und Vergütungen durch Spotify und Co unumgänglich. Das Problem liegt in der Grundkonstruktion, die auf Erhalt aber nicht Erneuerung hin optimiert ist. Nicht die GEMA als solche ist schlecht, sondern die Strukturen zu verfestigt, als dass sie ohne Außenwirkung an die realen Herausforderungen anpassbar wären.

Posted by Uwe Viehmann